Eisenbahnerlebnispfad
Nicht nur die Eisenbahnstrecke selbst hält interessante Aussichten bereit. Auch neben der Strecke gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten.
Ein idealer Ausgangspunkt für einen Wanderausflug ist z.B. der Bahnhof in Lückenmühle, von dem aus verschiedene Rundwege möglich sind:
Rundwanderung ca. 13 Kilometer
Bahnhof Lückenmühle-Ziemestalbrücke-Ottergrund-Lückenmühle (Ort) – Bahnhof Lückenmühle
Vom Bhf. Lückenmühle (Beginn des Bahnerlebnispfads) führt der Weg 6,5 km parallel neben der Eisenbahnstrecke bis
zur Ziemestalbrücke. Es folgt der Abstieg über Treppen ins Ziemestal, nach ca. 200 m gelangen Sie anschließend
zum Saale-Orla-Weg. Hier führt der Weg weiter nach links in Richtung Lückenmühle. Nach ca. 4 km entlang
des Ottergrundes gelangt man zur Ortsverbindungsstraße Lückenmühle-Weisbach. An der Straße angekommen,
nach links abbiegen. Nach 1,5 km erreichen Sie das Dorf Lückenmühle. Im Ort dann links halten, nach ca. 1 km
erreichen Sie das Ziel und den Ausgangspunkt der Tour, den Bahnhof Lückenmühle.
Die ehemalige Staatsbahn DB steht seit dem Beschluss der Bahnreform 1994 in direkter Konkurrenz zu vielen,
meist kleineren Eisenbahnunternehmen und muss sich nun als privatwirtschaftlich geführter Konzern den Zwängen
des Marktes unterwerfen. Demzufolge ist sie bestrebt, Vorhaltung und Ausbau ihres Streckennetzes allein auf die
Optimierung des eigenen Gewinns auszurichten. Für Rücksicht auf zukünftige Entwicklung von Energie- und
Transportkosten, Ansiedlung neuer Wirtschaftszweige oder die Bewältigung von Umweltproblemen bleibt in diesem
Rahmen natürlich wenig Platz. Opfer dieser Strategie sind vor allem die Regionen, die vom Schienenverkehr
abgehängt werden, sofern sie das kommentarlos hinnehmen.
An dieser Stelle möchten wir um Ihre Mithilfe bitten, um den Wiederaufbau gegenüber der Bahn und der Politik
immer wieder einzufordern.
Haben Sie Neuigkeiten zum aktuellen Stand, so geben Sie uns bitte Bescheid, um die aktuellsten Meldungen an
dieser Stelle veröffentlichen zu können:
Die Deutsche Regionaleisenbahn hatte zuletzt mit der DEGES im Rahmen einer Kreuzungsvereinbarung bereits
Einigung darüber erzielen können, dass die Höhenniveaus am Standort der alten Brücke erhalten bleiben.
Eine ursprünglich um 2 m vorgesehene Anhebung der neuen sechsspurigen Autobahn-Fahrbahn konnte damit verhindert werden.
Das Land Thüringen sträubt sich gegen die Einhaltung der Kreuzungsvereinbarung, solange kein Bedarf für einen Bahnverkehr
auf der Thüringer Oberlandbahn nachgewiesen werden kann. Hierzu läuft aktuell ein weiteres gerichtliches Verfahren.
Kurzzbeschreibung
Autobahnüberführung
Stahlträgerbrücke
Standort: Kilometer 14,076
Baujahr: 1936
Abriss: 2009
Länge: 34,60 m
Höhe: 4,88 m

